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Seit der Nachkriegszeit bis heute ist die Anzahl der in Italien eingeführten exotischen Arten exponentiell gestiegen. Eine in Grünflächen durchgeführte Untersuchung ergab, dass die Gesamtzahl der gemeldeten neuen Insektenarten hundert übersteigt, wobei allerdings in den zwanzig Jahren von 46 bis 65 nur 13 Neueinführungen gemeldet wurden, in den zwanzig Jahren von 76 bis 95 die gemeldete Insektenzahl um über sechs mal so viel gestiegen ist, bis zu 80 Fällen.
Die Ursache dieser starken „Einwanderung“ ist sicher der fortschreitenden Zunahme des geschäftlichen Austauschs mit dem Ausland zuzuschreiben, vor allem mit Amerika und Asien angesichts der Tatsache, dass mehr als 60% der eingeführten Insekten von diesen Kontinenten stammen. Die Mehrzahl dieser eingedrungenen Arten ist für Zierpflanzenschäden und in abnehmenden Ausmaß für Waldschäden, Schädigung von städtischem Grün, Frucht-, Gartenschäden und anderen Grünschäden verantwortlich.
Die am häufigsten vertretene Ordnung ist die der Rhynchota Homoptera, vor allem Schildläuse und Blattläuse, in geringerem Ausmaß wird von Käfern, Schmetterlingen, Zweiflüglern und Fransenflüglern berichtet. Viele dieser Insekten haben sich gut akklimatisiert, einige sind in den Bereichen geblieben, in denen sie eingeführt wurden, andere haben sich über Kommunikations- und Handelswege ins Innere unseres Landes ausgebreitet. Gleichermaßen ist Italien in einigen Fällen zum Überträger dieser Parasiten in andere Staaten geworden.
Auch wenn die Grünflächen am meisten betroffen sind, dürfen wir nicht vergessen, dass das Risiko der Einführung exotischer Insekten sich auch auf andere Bereiche bezieht, wie auf Lebensmittel oder auf für die Gesundheit von Mensch oder von Haus- und Zuchttier schädliche Insekten (wie im Fall der Tigermücke).
Auch die fortschreitenden klimatischen Veränderungen sind Grund zur Sorge, da sie die Einsiedlung von ungewöhnlichen und daher nicht bekannten Insekten in eine bestimmte Zone nach sich ziehen. Da es sich eventuell um schwer identifizierbare Parasiten handeln könnte, ist es wichtig, sich Sachverständigen anzuvertrauen, die die genaue Klassifizierung ausführen und außerdem die am besten geeignete Bekämpfungsart angeben können.
Zur korrekten Sammlung der Exemplare gehört eine kurze Beschreibung des Fundumfelds (zum Beispiel Ort, Datum, Schadensart und die Angabe der im wesentlichen angefallenen Pflanze, usw. … jede weitere Information ist immer willkommen). Dies sind wichtige Faktoren für eine schnelle Identifikation.
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